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Was ist KliKER?

Das Interreg IVa-Euregioprojekt KliKER basiert auf Erkenntnissen eines DBU-geförderten Forschungsprojektes (KliK), das die FH Erfurt mit den Pilotkommunen Darmstadt, Eisenach und Rheinberg im Zeitraum 2008 - 2010 durchgeführt hat. Zusammenfassend geht es darum, wie Kommunen ganzheitlich optimal Klimaschutz organisieren, kommunizieren und den Prozess moderieren können, es werden keine investiven Maßnahmen umgesetzt.
Neben dem Leadpartner Rheinberg beteiligen sich aus Deutschland die Gemeinde Alpen sowie die Städte Duisburg, Kleve und Neukirchen-Vluyn. Aus den Niederlanden sind die Gemeinden Gennep, Lingewaard, Overbetuwe, Renkum, Rheden und Wijchen dabei. Assoziiert sind die Städte Arnhem und Nijmegen.
Ziel ist es, für alle Kommunen einen Klimaschutz-Fahrplan (Klimakonzept) zu entwickeln (inklusive Ziele und Maßnahmen), zu beschließen und auf den Weg zu bringen. Aus den einzelnen Fahrplänen soll ein euregionaler Fahrplan entwickelt werden. Außerdem werden mehrere Pilotprojekte zum kommunalen Klimaschutz durchgeführt. Ein weiteres Ziel ist die euregionale Vernetzung der Kommunen.

Die Projektaktivitäten finden sich in den folgenden Arbeitspakten wieder:

AP
1:
Erarbeitung der Roadmaps
Mit diesem Arbeitspaket werden auf der Grundlage von Wissensaustausch sowie individueller und kommunalspezifischer Beratung kommunale Roadmaps erarbeitet, um so die Aktivitäten in der Kommune entsprechend der eigenen Innovationskurve voran bringen zu können (interne und externe Prozessorganisation, Unterstützung durch eine Potenzialanalyse etc.). Diese lokalen Roadmaps dienen als Grundlage zur Entwicklung einer euregionalen Roadmap.

AP
2:
Gebäude und Energieeffizienz
Themen sind: Energieeffizientes Bauen, Einbindung lokaler Fachleute und Fachorganisationen, CO2-Einsparpotenzial durch Wohnraumsanierung, Straßenbeleuchtung, Gebäudeautomation. Je Projektjahr werden 4 Workshops durchgeführt und zwei „best practices" - Projekte besucht. Aufgrund einer kurzen Analyse wird eine Auswahl von 2 Pilotprojekten erfolgen, die in einigen Kommunen realisiert werden.

AP
3:
Erneuerbare Energie
Themen sind: Räumliche Festlegung/Ausweisung von Vorrangflächen für erneuerbare Energie (EE), Energiemix mit EE, Potenzial Abwärme, Biomasse, Klein-BHKW, Klein-Windturbinen, Strömungs-Wasserkraft. Je Projektjahr werden 2 Workshops und ein „best practice"-Projekt besucht. Auf Grund einer Kurzanalyse wird ein Pilotprojekt abgestimmt, das mit einigen der Kommunen umgesetzt wird.

AP
4:
Kommunikation und Information
Über das Projekt soll kontinuierlich über alle Ergebnisse und Arbeitsfortschritte, auch der Pilotprojekte, in allen Projektstädten, aber auch an wichtige weitere externe Partner informiert werden. Der Erfahrungsaustausch soll unter den Projektstädten, aber auch in der gesamten Region auf breitere Füße gestellt werden ( auch zu Städten und Behörden außerhalb des Euregiogebietes).

AP
5:
Projektmanagement
Das allgemeine Projektmanagement wird durch die Stadt Rheinberg geleistet. Hierunter fallen unter anderem: Bestandsanalyse (extern), das regionale Finanzmanagement/Finanzprüfung (extern), sowie die allgemeine Projektverwaltung und Organisation.Daneben soll im AP eine der teilnehmenden Städte jeweils für eines der AP verantwortlich sein. Hierunter fallen die inhaltliche Projektkoordination, die Begleitung und das Monitoring und die fachliche Unterstützung.
Projektzeitraum: Januar 2012 bis Dezember 2014
Projektumfang: 1,2 Millionen €
Gefördert durch: 50 % EU, 15% Land NRW, 15% Provinz Gelderland und 20% Kommunen durch eigenes Personal.


Weitere Informationen:

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