zum Inhalt | zur Hauptnavigation | Hilfe

Willkomen auf der Homepage der Stadt Rheinberg


Suchabfrage:


Topnavigation:

Das Logo der Stadt Rheinberg

Brotkrümmelchenpfad:

Sie befinden sich hier: Startseite / Kultur und Tourismus / Kultur & Veranstaltungen / Veranstaltungen / 14. KAMMERMUSIKFEST KLOSTER KAMP - Meisterwerke der Klassik und Romantik - Matinée in Schloss Ossenberg

Inhaltsbereich:

14. KAMMERMUSIKFEST KLOSTER KAMP - Meisterwerke der Klassik und Romantik - Matinée in Schloss Ossenberg

Bild zeigt das Konzert in Schloss Ossenberg aus dem Jahr 2016
Veranstalter:KAMMERMUSIKFEST KLOSTER KAMP
Bloemersheim 1
47506 Neukirchen-Vluyn
Veranstaltungsort:Schloss Ossenberg
Schloßstr. 81
47495 Rheinberg
Datum:20.08.2017 -
Uhrzeit:11:00 Uhr
Preis:21,-- €
Beschreibung:

14. Kammermusikfest Kloster Kamp

13. – 20. August 2017

Kammermusikfest Kloster Kamp – das Fest, zu dem Künstler aus aller Welt am Niederrhein zusammenkommen um aus Liebe zur Kammermusik gemeinsam zu musizieren. Die Liste derer, die es dorthin zog und weiterhin zieht, ist ebenso lang wie illuster.

Es ist eine Besonderheit, dass Musiker bereit sind sich von der ersten Probe an quasi in die Karten gucken zu lassen: interessierte Zuhörer, aber auch Familien mit Kindern haben beim Kammermusikfest Kloster Kamp die Möglichkeit, völlig kostenlos die Probenarbeit der internationalen Musiker auf dem Kamper Berg  vom ersten gemeinsamen Musizieren an mitzuerleben. Es ist das erklärte Ziel, auf diese Weise Jedermann ohne große Hürden den Zugang zur klassischen Musik zu ermöglichen.

Im Kammermusikfest ist dies zusätzlich zu den Konzerten zu einem Markenzeichen geworden und erfreut sich inzwischen deutlich über den Niederrhein hinaus großer Beliebtheit.

Tempora mutantur - die Zeiten ändern sich...   und damit auch die Probenorte:

Auf dem Kamper Berg wird, wie üblich, der Rokokosaal im Kloster Kamp für Proben zur Verfügung stehen, jedoch verlagert sich der Schwerpunkt nun nach Lintfort: fußläufig beieinander und mit sehr bequemer Möglichkeit zum Parken liegen Aula der Janusz-Korczak-Schule (vormals Niederrheinschule) und Audimax der Hochschule Rhein-Waal.  Und auch im Wellings Parkhotel wird wieder geprobt werden.

Die Initiatoren  sind dankbar, mit der  Volksbank Niederrhein eG, Wellings Parkhotel und den Stadtwerken Kamp-Lintfort Sponsoren zur Seite zu haben, die das Kammermusikfest Kloster Kamp gemeinsam mit den engagierten Mitgliedern des Fördervereins Grancino seit vielen Jahren in seinen musikalischen Idealen und Visionen begeistert mittragen und fördern.

Die Rheinische Post steht wiederum als Medienpartner hinter dem Festival; zudem ist das Kammermusikfest Kloster Kamp bereits zum zweiten Mal durch eine Experten-Jury in die Veranstaltungsplattform Rheinischer Kultursommer  aufgenommen worden. Dies ist eine Plattform für erstklassige kulturelle Veranstaltungen in den Regionen Aachen, Bergisches Land, Niederrhein und Rheinschiene.

Die Kulturämter der Städte Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg unterstützen das Festival seit vielen Jahren im Rahmen ihrer Möglichkeiten unbürokratisch und effizient.

 

Sonntag, 20. August, 11 Uhr

Matinée in Schloss Ossenberg

Ludwig van Beethoven: Klaviertrio Es-Dur op. 1 Nr. 1

Gian Carlo Menotti: Trio für Violine, Klarinette und Klavier

Ludwig van Beethoven: Streichquintett C-Dur op. 29

Das charmante und lyrische Werk des Italieners Menotti wird in dieser Matinee umrahmt von 2 frühen Werken Beethovens : seinem  1. Klaviertrio op. 1 Nr.1  und seinem einzigen Streichquintett. Beide Werke sprühen von positiver Energie und Musizierlaune. Dies haben sie mit dem viel später komponierten Trio Menottis gemein. Menotti bedient sich dabei 1996 auch jazziger Elemente. Das Streichquintett, komponiert in den Jahren 1800-1801, war Beethovens einziger originärer Beitrag zur Gattung Streichquintett. Es weist die Wiener Besetzung mit zwei Bratschen auf, die auch Mozart und Brahms für ihre Quintette wählten. Der lyrische Duktus des Werkes, verbunden mit frühromantisch geweiteter Harmonik, nimmt allerdings deutlich Franz Schubert vorweg und zeigt, wie sehr gerade der frühe Beethoven die Romantiker beeinflusst hat.

Die musikalische Eigenart Beethovens tritt in diesen Frühwerken so unmissverständlich hervor, dass sie programmatischen Charakter tragen, insbesondere jenes Oeuvre 1re aus drei Klaviertrios, mit dem er 1795 debütierte. Schon die Annonce in der Wiener Zeitung bezeichnete sie als “große Trios”, ein Anspruch, den sie in jeder Hinsicht erfüllten. Die stolze Subskribentenliste der Erstausgabe (224 Exemplare allein in Wien), die Nachdrucke in allen Musikstädten Europas und die Wiederauflagen machten sie zu einem Welterfolg. Auch Beethovens Lehrer Haydn wunderte sich, dass diese neuartigen Stücke so rasch verstanden wurden.


Weitere Informationen:

Ansprechpartner