Rheinberg, natürlich niederrheinisch

Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr - Die Sonnennutzung lohnt sich! Ab sofort: zusätzliche Förderung von Photovoltaik-Anlagen in Rheinberg

Pressemeldung vom 10.09.2019

Metropole Ruhr/ Rheinberg - Am 6. Mai 2019 hat der RVR zusammen mit dem Handwerk Region Ruhr die Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr gestartet, um in 15 Pilot-Kommunen mit der Erschließung des großen Solarpotentials der Re-gion zu beginnen. In der Metropole Ruhr sind von den knapp 2,5 Millionen Ge-bäudedächern gut 1 Million gemäß der Sonneneinstrahlung für eine solare Nut-zung geeignet - bisher gibt es in der Region allerdings erst ca. 42.000 Dächer mit Photovoltaik-Anlagen, davon knapp 1.000 Solaranlagen in Rheinberg (ca. 630 PV-Anlagen zur Stromgewinnung und ca. 480 Solarthermieanlagen - zur Wär-megewinnung, in ca. 60 Fällen gibt es beides auf einem Dach). Um die Installati-on von neuen Anlagen im Rahmen einer Sonderaktion der Ausbau-Initiative So-larmetropole Ruhr noch weiter zu steigern, stellt der RVR nun insgesamt einen Fördertopf von knapp 40.000 € zur Verfügung.

 

Förderung auch in Rheinberg
Die Stadt Rheinberg beteiligt sich an dieser Aktion (ebenso wie Kamp-Lintfort, Xanten und Hünxe aus dem Kreisgebiet).

 

Die ersten zehn Photovoltaik-Anlagen, die ab sofort fristgerecht in Rheinberg be-antragt und installiert werden (erst Förderung beantragen, dann nach Bewilligung den Auftrag zur Installation vergeben), erhalten einen Zuschuss von 300 €. „Ein solcher Zuschuss ist eigentlich gar nicht nötig, weil sich die Anlagen aufgrund der stark gesunkenen Anlagen-Preise bereits lohnen. Zum einen aufgrund der Ver-gütung, zum anderen zumeist durch den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Sonnenstroms. Das bedeutet nämlich die Einsparung des mittlerweile recht ho-hen Strompreises, der bei Bezug aus dem Netz gezahlt werden muss", erklärt Jens Harnack vom Klimaschutzmanagement Rheinberg. „Wer auf einem geeig-neten Dach keine Photovoltaik-Anlage (oder Solarthermieanlage) nutzt, ver-schenkt deshalb bares Geld und verpasst die Möglichkeit, sich von weiteren Strompreissteigerungen unabhängig zu machen. Mit bedarfsgerecht ausgerichte-tem Speicher und entsprechender Solaranlagengröße können Familien durchaus 60% und mehr ihres Stromverbrauchs durch Sonnenstrom decken".

 

Der erste Schritt, um den Zuschuss zu erhalten, ist der Blick in das regionale o-der kommunale Solardachkataster: Dort können Sie mit wenigen Klicks überprü-fen, ob Ihr Dach genug Sonneneinstrahlung erhält, damit sich eine Photovoltaik-Anlage rechnet. Das Kataster und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bis hin zur Handwerkersuche für die Installation Ihres eigenen Solarkraftwerks finden Sie auf der Webseite der Ausbau-Initiative www.solar.metropole.ruhr  ,sowie auf http://rheinberg.publicsolar.de/app_rheinberg/


„Wir hoffen durch diesen kleinen Anreiz noch mehr Gebäudeeigentümer von die-ser umweltfreundlichen Energiegewinnung zu überzeugen und damit einen Bei-trag zum Klimaschutz zu leisten", so Nicole Weber vom Klimaschutzmanage-ment. Im Rahmen der Ausbau-Initiative haben wir bereits von Mai - Juli 19 drei Solarspaziergänge (in Budberg, Annaberg sowie Rheinberg-Zentrum) und eine Info-Veranstaltung mit der Verbraucherzentrale NRW zum Thema Solarstrom, Speicher und Elektromobilität durchgeführt. „Eine sehr gute Möglichkeit, sich au-thentische Erfahrungen von Nachbarn direkt einzuholen".

 

Weitere Solarspaziergänge im September und Oktober
Abendliche je ca. 90-minütige Solarspaziergänge (allg. Infos an privaten PV-Anlagen, Fragen an Solarfachleute, sowie Erfahrungsaustausch mit den Anla-genbesitzer*innen) finden am 18. September in Annaberg (Treffpunkt 18.30 Uhr Schützenstraße 84), am 09. Oktober in Budberg (Treffpunkt 17.30 Uhr Landfrau-enstr. 43) sowie am 29.Oktober in Rheinberg Mitte (Treffpunkt 17.30 Uhr Maria-Terwiel-Str. 17) statt und sind für Interessierte offen.

 

Alle Unterlagen zur Sonderaktion „Förderung von Photovoltaik-Anlagen" können Sie unter folgendem Link herunterladen: www.rheinberg.de/de/inhalt/solarinitiative. Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an das Klimaschutzmanagement der Stadt Rheinberg, Nicole Weber und Jens Harnack, unter Tel. 02843/171-493 und -498 oder klimaschutz@rheinberg.de

 

 

Kontakt

Frau Weber Ferreira dos Santos

Telefon: 02843/171-498
E-Mail: nicole.weber.f.santos@rheinberg.de

Herr Harnack

Telefon: 02843/171-493
E-Mail: jens.harnack@rheinberg.de


Stadt Rheinberg
Kirchplatz 10
47495 Rheinberg