Rheinberg, natürlich niederrheinisch

Namensänderungen, insbesondere für Spätaussiedler-Angleichungserklärungen

Namen der Vertriebenen und Spätaussiedler

  1. Vertriebene und Spätaussiedler sowie deren Ehegatten und Abkömmlinge, die Deutsche im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes sind, können durch Erklärung ihren Namen ändern.
    Eine ähnliche Vorschrift gibt es für Personen, die einen Namen nach ausländischem Recht erworben haben, sich die Namensführung zukünftig aber nach deutschem Recht richtet, zum Beispiel nach Einbürgerung oder Bestimmung eines Ehemanns nach deutschem Recht.
  2. Enthält der Name Bestandteile, die dem deutschen Namensrecht fremd sind (zum Beispiel Vatersname), so können diese Namensbestandteile abgelegt werden.
  3. Unterliegt der Familienname sprachlichen Abwandlungen nach dem Geschlecht oder dem Verwandtschaftsverhältnis, so kann die männliche Form des Namens angenommen werden.
  4. Ist der Familienname fremdländisch, kann eine deutschsprachige Form angenommen werden.
  5. Ist der Familienname in anderen als lateinischen Schriftzeichen wiedergegeben und lässt sich eine ursprüngliche deutsche Form des Namens nicht ermitteln, kann eine von der transliterierten (buchstabengetreue) Schreibweise abweichende lateinische Schreibweise des Namens angenommen werden.
  6. Gibt es für fremdländische Vornamen eine deutschsprachige Form, so kann diese angenommen werden. Gibt es eine solche Form nicht, so können an Stelle der bisherigen Vornamen neue Vornamen angenommen werden.
  7. Wird der Familienname als Ehename geführt, so kann während des Bestehens der Ehe die Erklärung nur von beiden Ehegatten abgegeben werden.
    Eine ähnliche Vorschrift gibt es für Personen, die einen Namen nach ausländischem Recht erworben haben, sich die Namensführung zukünftig aber nach deutschem Recht richtet, zum Beispiel nach Einbürgerung oder Bestimmung eines Ehenamens nach deutschem Recht.



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Rechtliche Grundlagen

Personenstandsgesetz (PStG)
Personenstandsverordnung (PStVO)
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
Einführungsgesetz Bürgerliches Gesetzbuch (EGBGB)

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